Music ist das vierzehnte Musikalbum des deutschen Violinisten David Garrett. Es wurde am 12. Oktober 2012 veröffentlicht.[1]
Das Album enthält sowohl Elemente der Klassik (bspw. Beethoven, Bach, Chopin) als auch Lieder aus der modernen Pop-/Rock-Musik (bspw. Coldplay oder Queen).[2] Garrett hat es sich zur Aufgabe gemacht, durch seine Arrangements beides zu kombinieren und so einem neuen, auch jungen Publikum zugänglich zu machen.
Die Deluxe Edition enthält drei Bonustitel (s. u.) sowie eine weitere CD mit einem Musikvideo (Viva la Vida), drei Live-Mitschnitten aus Hannover (Tico-Tico no Fubá; Stop Crying Your Heart Out; Funiculì, Funiculà) und einem „Behind-the-scenes“-Film zur Entstehung von Viva la Vida.[3]
Standard Edition[2][1] | ||
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Nr. | Titel | Länge |
1. | Viva La Vida (Coldplay, 2008) | 4:15 |
2. | Cry Me a River (Arthur Hamilton, 1953) | 3:15 |
3. | Beethoven Scherzo (Ludwig van Beethoven, 1824) | 3:06 |
4. | Human Nature (Steve Porcaro, John Bettis, 1983) | 3:51 |
5. | Tico-Tico no Fubá (Zequinha de Abreu) | 2:27 |
6. | Chopin Nocturne (Frédéric Chopin) | 3:10 |
7. | Whole Lotta Bond | 2:57 |
8. | Clementi Sonatina | 3:14 |
9. | Sandstorm | 3:15 |
10. | Music (John Miles junior, 1976) | 5:08 |
11. | Sabre Dance | 3:08 |
12. | Bach Double Harpsichord Concerto in C Major (Johann Sebastian Bach, 1735) | 3:35 |
13. | We Will Rock You (Brian May, 1977) | 2:54 |
14. | Celtic Rondo | 3:22 |
15. | Ode to Joy (Ludwig van Beethoven, 1824, Text (An die Freude): Friedrich Schiller, 1785) | 3:57 |
Deluxe Edition Bonus-Titel[3] | ||
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Nr. | Titel | Länge |
16. | Misirlou | 2:53 |
17. | Desperado (Eagles) | 3:31 |
18. | Welcome To The Jungle | 3:16 |
Nach der Veröffentlichung des Albums setzte Garrett seine Tournee mit dem Titel Rock Anthems im deutschsprachigen Raum fort. Dabei besuchte er folgende Städte:[4]
Music war während der Tournee stets Teil seines Repertoires. Zum titelgebenden Lied wurde der Liedtext im Brief-Stil hinter der Bühne eingeblendet.[5] Für Whole Lotta Bond wurde ein stilechter James-Bond-Vorspann mit Garrett in der Rolle des 007 gedreht.[5] Während „Yesterday“ bekamen die Zuschauer Einblick in ein virtuelles Fotoalbum mit Familien- und Konzertbildern des jungen David Garrett.[5] Zwischen den Auftritten gab der „schnellste Geiger der Welt“ immer wieder lustige und interessante Anekdoten zum Besten (vom Schwarzmarkt in Bangkok, abgeschleppten Autos und unaufgeräumten Hotelzimmern)[5] und beschwerte sich scherzhaft über das harte Musikerleben ohne Wochenenden oder Feiertage und fast ohne „normale“ Freunde („[…]all die Menschen, die du kennst, arbeiten für dich“).[5] „Krank werden geht auch nicht, denn in der Regel gilt: Stirbst du gerade nicht, gehst du auf die Bühne - the show must go on“.[5] Diese für Garrett typische Auftrittsweise bewirkte mitunter laute Mitleids-Bekundungen seitens des Publikums und sorgte so für abendfüllende Unterhaltung.[5] Trotzdem schaffte er es, kaum Privates preiszugeben: „‚David Garrett war zweimal verheiratet, hat fünf Kinder und eine schwedische Freundin‘ erzählt er – über einen Namensvetter, der mal im Flugzeug neben ihm saß.“[6]